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Es ist 23.04 Uhr am 9. November 1989 in Berlin, als die Aktuelle Kamera des DDR-Fernsehens noch einmal On Air geht. Offenbar im Angesicht Tausender Menschen, die sich zwischenzeitlich auf den Weg zu den Sektorenübergängen Ostberlins gemacht haben. An den Grenzkontrollstellen angekommen fordern sie lautstark, einmal nach Westberlin ausreisen zu dürfen. Nur mit Personalausweis – ohne Reisepass, Visum und einen konkreten Reiseanlass. Zum Beginn der Sendung liegt die Pressekonferenz gut vier Stunden zurück, auf der SED-Politbüromitglied Günter Schabowski versehentlich die Grenzöffnung der DDR zur Bundesrepublik und zu Westberlin erklärt hat. Vor rund 20 Minuten, gegen 22.42 Uhr, hat „Tagesthemen“-Moderator Hanns Joachim Friedrichs einem Millionenpublikum – darunter auch vielen DDR-Bürgern – erklärt, „die Tore in der Mauer“ stünden „weit offen“. Doch das stimmt gar nicht – noch nicht… Denn als Nachrichtensprecher Wolfgang Meyer in der ungewohnten Spätausgabe der Aktuellen Kamera „auf Anfragen vieler Bürger“ „noch einmal“ über „die neue Reiseregelung des Ministerrates“ informiert, sind es noch genau 26 Minuten bis zum historischen Moment jenes 9. November 1989: Dem Moment, als Harald Jäger, Chef vom Dienst am Grenzkontrollpunkt Bornholmer Brücke, unter dem Eindruck der immer größer werdenden Menschenmassen den Schlagbaum schließlich öffnen lässt. Während sich die DDR-Bürger also draußen in Ostberlin ihre (Reise-)Freiheit gerade endgültig erkämpfen und kurz vorm Sturm auf die Mauer stehen, informiert die Aktuelle Kamera kurioserweise darüber, dass genau das so gar nicht möglich ist. Demnach können Privatreisen ins Ausland zwar ohne besondere Voraussetzungen, Verwandtschaftsverhältnisse und Reiseanlässe beantragt werden. Doch dann heißt es im DDR-Fernsehen ziemlich belehrend: „Also: Die Reisen müssen beantragt werden.“ Offenbar dachten die SED-Strategen zu diesem Zeitpunkt, dass die unkontrollierte Ausreise der DDR-Bürger noch aufzuhalten sei. Genehmigungen sollten „kurzfristig erteilt“ werden. Auch „ständige Ausreisen“ seien nun ohne die bisher dafür geltenden Voraussetzungen möglich. Reisende könnten dafür alle Grenzübergänge Ostberlins und der DDR nach Westberlin bzw. in die Bundesrepublik nutzen. Des Weiteren wird über politische Entwicklungen berichtet: Eine Sondersitzung der Volkskammer ist für Montag anberaumt, um eine neue Regierung zu bilden und die kritische Lage zu diskutieren. Es wird betont, dass dieser Schritt lange überfällig sei. Zudem kündigt die SED eine Parteikonferenz für Mitte Dezember an, bei der eine Neubewertung der aktuellen Lage und Veränderungen innerhalb der Partei erfolgen sollen. In einem weiteren Beitrag ist SED-Politbüro-Mitglied Günter Schabowski auf seiner berühmt gewordenen Pressekonferenz zu sehen. Er spricht über das geplante neue Wahlgesetz, das freie, geheime Wahlen und öffentliche Kontrolle derselben garantieren soll. Schabowski betont die Notwendigkeit demokratischer Reformen und einer pluralistischen Gesellschaft. Zudem wird eine Kontaktaufnahme mit Vertretern des Neuen Forums erwähnt. Die entscheidende Passage der Pressekonferenz, in der Schabowski um 18.57 Uhr die Grenzöffnung verkündet hatte, sendet das DDR-Fernsehen nicht nochmal. Es passt ja auch nicht zur Umsetzung des Reisegesetzes, wie es die Staats- und Parteiführung wünscht. Denn wenn man ohne Reisepass, Visum und konkreten Reiseanlass einfach so in den Westen rüberfahren kann – wozu bedarf es dann noch einer Mauer…?
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